Vom Muotathaler Zwiegesang zur freien Improvisation – Christine Lauterburg, waschechte, 53-jährige Bernerin, brach früh aus dem traditionalistischen Jodel-Gehege aus. Sie singt den Jutz, die uralten wortlosen Themen und die schlichte Schönheit der alpinen Schweizer Volksmusik nicht im Heimatmuseum, sondern gibt ihnen Kraft in der Gegenwart des heutigen Lebens zurück. Mittlerweile ist sie in der glücklichen Lage, dies mit den besten Musikerinnen und Musikern des Landes tun zu können! In einer Zeit, die von einem ständig rasanteren Lebenstempo bestimmt ist, scheint ihr die uralte, archetypische und in der Volksmusik bewahrte Sehnsucht nach Stetigkeit, Verlangsamung, Ruhe und Rast aktueller denn je.