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Theater Tempus Fugit: "Heros" v. Björn Steiert

Datum / Uhrzeit
Veranstaltungsort
Im Jahr 356 v. Chr. wurde eines der größten Heiligtümer seiner Zeit, der Tempel zu Ephesus, durch Feuer zerstört. Der Brandstifter Herostratos wollte, dass sein Name auf ewig der Nachwelt überliefert bleibt ...
Am 8. Dezember 1980 wurde John Lennon ermordet …

Der Lörracher Autor Björn Steiert hat mit dem Stück „Heros“ 2008 den 1. Preis des Paula-Rombach-Literaturwettbewerbs gewonnen.
Beim Stimmen-Festival bietet sich die Chance, die Umsetzung dieses Stückes auf der Bühne in der Inszenierung von Karin Maßen, Theater Tempus fugit, als deutschlandweite Premiere zu erleben. Thema ist die Ermordung eines weltweit erfolgreichen Musikers und Idols einer gesamten Generation: des Beatles-Gründers John Lennon. 
Im Mittelpunkt steht die Figur des Attentäters, der sich als „Niemand“ empfindet und durch diese Tat am Ruhm seines einstigen Vorbilds teilhaben will. Er möchte ein „Jemand“ werden. 
In gerade diesem Punkt begegnen sich Autor, Schauspiel, Theater- und Musikregie: das Streben, um jeden Preis aus der Anonymität der Masse herauszustechen, ist aktueller denn je. 

Spannend an der Inszenierung ist die permanente Gratwanderung, eine Figur auf die Bühne bringen zu wollen und sie zugleich aus dem Scheinwerferlicht zu rücken. 
Eine wichtige Rolle kommt dabei der Musikregie zu, die das Lebenswerk John Lennons auf eigenständige Weise einbezieht. Die Soundquelle dient dem Darsteller als akustischer Gegenpart auf der Bühne. Das Geschehen wird damit strukturiert: Nicht nur der „Niemand“ kommt zu Wort, sondern auch Lennon selbst.
 John Lennons Vision war es, die Welt mit Musik zu verändern. Seine Stimme fehlt …

Autor: Björn Steiert

Schauspiel: Stephan Stock (im Team Preisträger des 7. „Körber Studios Junge Regie“)

Regie: Karin Maßen

Regieassistenz: Elisabeth Wenk, Tim Krause

Musikregie: Bernhard Greif

Produktion: Stimmen-Festival / Burghof Lörrach GmbH – Mark Searle


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