Klangbäder mit Augenzwinkern? So könnte man vielleicht die leidenschaftliche musikalische Seite des Autodidakten Waskhar Schneider und seine andere, schauspielerische, dadaistische Seite zusammenfassen. Die musikalische Seite strömt große Ruhe und Gelassenheit aus: Waskhar wird zum Schamanen, Beschwörer, Verführer, zum Bademeister eines Klangbades aus Oberton- und Kehlgesang, verbunden mit Didgeridoo, Monochord, Sruti Box, Kalimba, Gong, Maultrommel sowie diverser Kleinperkussion. Bevor allerdings der Klangbadende im esoterischen Nirwana ertrinkt, gibt’s erfrischende Humor-Aufgüsse, die auf den Boden der verrückten Welt zurückholen.
Der in Köln lebende Klangkünstler ist Gründer des Weltmusiktrios Shamaniacs und der Band Palosanto. Er arbeitet als Schauspieler und Musiker in verschiedenen Kontexten, bevorzugt in interdisziplinären künstlerischen Projekten und Veranstaltungsreihen und unterrichtet Obertongesang.
Die Mitwirkung am „Bobble“-Projekt, die Zusammenarbeit mit Bobby McFerrin und den anderen Künstlern bedeutet ihm so viel, dass er dafür sogar seine Hochzeitsreise im estländischen Tallin unterbricht. „Das wirst du sonst dein Leben lang bereuen!“, wird seine Lebensgefährtin zitiert.