Wie spricht man miteinander, wenn Debatten immer schneller verhärten? Und was passiert, wenn junge Menschen und politische Entscheidungsträger:innen nicht übereinander, sondern direkt miteinander reden? Mit „Sprechen & Zuhören“ schafft STIMMEN ohne Grenzen einen Raum für genau diesen Austausch. Jugendliche und junge Erwachsene aus Lörrach, darunter Mitglieder und Akteur:innen aus dem Umfeld des Jugendrats, treffen auf kommunalpolitische Mandatsträger:innen und diskutieren aktuelle gesellschaftliche und politische Themen. Nicht als klassische Podiumsdiskussion, sondern als offenes Dialogformat, bei dem Begegnung und echtes Zuhören im Mittelpunkt stehen. Geleitet wird der Workshop Yasmina Steck, Projektkoordinatorin Sprechen & Zuhören in Baden-Württemberg, einem Beteiligungsformat von Mehr Demokratie e. V. Gemeinsam mit den Teilnehmenden geht es darum, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen, Erfahrungen auszutauschen und neue Formen konstruktiver Gesprächskultur auszuprobieren.
Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin Wie kommen wir aus der Demokratiekrise in Zeiten des Epochenbruchs?Lesung mit Podiumsgespräch und Q&A
Mit „STIMMEN ohne Grenzen“ eröffnet das STIMMEN-Festival 2026 eine neue Programmschiene für gesellschaftlichen Dialog und politischen Diskurs. Den Auftakt gestaltet der Philosoph und ehemalige Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin mit seinem Vortrag „Wie kommen wir aus der Demokratiekrise in Zeiten des Epochenbruchs?“ Ausgehend von seinen aktuellen Büchern „Was Demokratie ausmacht und wie sie aus der Krise kommt“ und „Der Epochenbruch“ entwickelt Nida-Rümelin Überlegungen zur Lage demokratischer Gesellschaften zwischen Polarisierung, Vertrauensverlust und wachsender Unsicherheit. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie demokratische Kultur und gemeinsames Verantwortungsbewusstsein gerade in Zeiten tiefgreifender Umbrüche gestärkt werden können.
Im anschließenden Gespräch trifft Nida-Rümelin auf den Basler Soziologen Ueli Mäder, der die Debatte um Fragen sozialer Ungleichheit, Teilhabe und regionale Perspektiven im Dreiländereck erweitert. Moderiert wird der Abend von Lars Frick, Leiter des Fachbereichs Kultur & Tourismus der Stadt Lörrach, und Burghof-Intendant Timo Sadovnik. Die Veranstaltung versteht sich bewusst nicht als abgeschlossene Expert:innenrunde, sondern als Einladung zum Zuhören, Widersprechen und Weiterdenken. Zugleich bildet sie den Auftakt zu einem neuen Schwerpunkt auf demokratischem Dialog im Rahmen des Festivals und schlägt die Brücke zum Workshop „Sprechen & Zuhören“ von Mehr Demokratie, bei dem wenige Tage später junge Menschen, politische Mandatsträger:innen und Akteur:innen aus der Region miteinander ins Gespräch kommen.
In Kooperation mit dem Fachbereich Kultur der Stadt Lörrach.
Bei der 23. Ausgabe von Lörrach singt! wird die Stadt erneut zum offenen Klangraum. Um 10 Uhr beginnt der internationale Tag des Amateurgesangs und breitet sich in die ganze Innenstadt aus. Eingeladen sind Chöre, Bands, Singer-Songwriter:innen und Solist:innen. Profis sind ebenso willkommen wie Begeisterte, die einfach gern singen. Egal ob im Chor oder im kleinen Ensemble: Entscheidend ist nicht die Größe des Auftritts, sondern die Lust am gemeinsamen Musizieren. Dabei steht Pop neben Jazz und Volkslied neben Gospel. Wie immer ist der Eintritt frei. Die Zuhörer:innen können sich treiben lassen und dabei die zahlreichen Formationen sowie Mitsingangebote in der Stadt erleben.
Eine Übersicht über das Programm 2026, alle Auftrittsorte, Sängerinnen und Sänger sowie die Mitsingangebote finden Sie hier im Lörrach singt! Flyer 2026
ok.danke.tschüss machen keine halben Sachen. Mit „Knutschen & Boxen“ hat die Band ihr zweites Album komplett in Eigenregie veröffentlicht und damit direkt den Sprung in die Charts geschafft. Kein Branchenapparat im Rücken, dafür eine klare Idee davon, wie ihre Musik klingen und wirken soll. Songs wie „Joel“, „Zu laut in der Disko“ oder „Verrückt“ stehen exemplarisch für ihren Ansatz. Eingängiger Indie-Rock trifft auf Texte, die Alltagsbeobachtungen zuspitzen, ohne sich im Vagen zu verlieren. Es geht um Nähe und Distanz, um Überforderung, um das Ringen mit sich selbst und anderen. Oft lakonisch, manchmal scharf, immer mit einem Gespür für den Moment. Diese Mischung trägt auch live. Shows der Band sind regelmäßig ausverkauft, sie standen als Support von Alligatoah auf der Bühne und die Fanbase wächst stetig. Live gibt’s den Sound von ok.danke.tschüss direkt, roh und unmittelbar auf die Ohren. Ein Konzert, das nicht auf Effekte setzt, sondern auf Präsenz und Songs, die etwas auslösen.
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