• Juni
  • Foto: Jean Goun

    Donnerstag

    18.06.26

    20 Uhr

    Global Pop

    World Music

    Dobet Gnahoré STIMMEN-Eröffnung

    Die Musik der ivorischen Sängerin Dobet Gnahoré ist voller Rhythmus, Richtung und Haltung. Mit ihrem siebten Studioalbum „Zouzou“ bündelt sie all ihre Kraft in einem Werk, das sowohl persönlich als auch politisch ist. Zouzou (Engel) ist den Kindern Afrikas gewidmet, jener Generation, die die Zukunft des Kontinents prägen wird. Das Album markiert zudem den Beginn eines von ihr initiierten Waisenhausprojekts in Côte d’Ivoire. Musikalisch verbindet Zouzou pulsierende westafrikanische Rhythmen mit zeitgenössischem Afro-Pop und urbanen Klängen. Gnahoré singt mit einer Intensität, die unter die Haut geht, tanzt mit einer Selbstverständlichkeit, die elektrisiert, und verbindet Gesang, Percussion und Choreografie zu einer mitreißenden Einheit. Für ihre Zusammenarbeit mit India.Arie wurde sie mit einem Grammy ausgezeichnet. Dobet Gnahoré steht für eine afrikanische Gegenwart, die selbstbewusst, kreativ sowie zukunftsgerichtet klingt. Damit zieht sie das Publikum vom ersten Takt in ihren Bann.

  • Foto: Promo/Thanda Choir

    Freitag

    19.06.26

    20 Uhr

    Vokalmusik

    Thanda Choir

    Für den Thanda Choir aus Südafrika ist Musik eine Möglichkeit, Türen zu öffnen und einen Raum für Stimmen, Ideen und Zukunftspläne zu schaffen. Der 2023 gegründete Chor arbeitet mit Jugendlichen aus dem Township Khayelitsha und gibt ihnen die Möglichkeit, ihre musikalischen und künstlerischen Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln. So entsteht eine Gemeinschaft, die Zusammenhalt lebt, Selbstvertrauen stärkt und jungen Menschen Perspektiven eröffnet. Im Zentrum steht die Überzeugung, dass Musik verändern kann. Durch gemeinsames Singen lernen die Mitglieder Disziplin, Teamgeist und Verantwortung. Gleichzeitig wächst Kreativität und junge Stimmen finden gehört. Viele der Beteiligten entdecken hier zum ersten Mal, welches Potenzial in ihnen steckt. Musikalisch verbindet der Thanda Choir diese Energie mit einem warmen, souligen Chorklang, der sofort überspringt. Die Begeisterung für das gemeinsame Musizieren ist in jedem Ton spürbar und macht ihre Auftritte zu besonderen Begegnungen.

  • Foto: Barbara Ruda

    Samstag

    20.06.26

    10 Uhr

    Tag des Amateurgesangs

    Lörrach singt! 2026

    Bei der 23. Ausgabe von Lörrach singt! wird die Stadt erneut zum offenen Klangraum. Um 10 Uhr beginnt der internationale Tag des Amateurgesangs und breitet sich in die ganze Innenstadt aus. Eingeladen sind Chöre, Bands, Singer-Songwriter:innen und Solist:innen. Profis sind ebenso willkommen wie Begeisterte, die einfach gern singen. Egal ob im Chor oder im kleinen Ensemble: Entscheidend ist nicht die Größe des Auftritts, sondern die Lust am gemeinsamen Musizieren. Dabei steht Pop neben Jazz und Volkslied neben Gospel. Wie immer ist der Eintritt frei. Die Zuhörer:innen können sich treiben lassen und dabei die zahlreichen Formationen sowie Mitsingangebote in der Stadt erleben.

    Die Anmeldung für den Gesangstag ist abgeschlossen.
    Alle Singorte und das Programm mit Mitsingangeboten und Akteuren werden in Kürze veröffentlicht.
     


     

  • Foto: Kaspars Teilans

    Sonntag

    21.06.26

    11 Uhr

    Workshop

    Workhop mit Latvian Voices The Land That Sings

    „Das Land, das singt“ ist mehr als ein Slogan: In Lettland ist Gesang seit Jahrhunderten Ausdruck von Identität, Gemeinschaft und Widerstand. Lettische Volkslieder, die sogenannten Dainas, erzählen in kurzen, poetischen Formen vom Alltag, von Natur, Beziehungen und gesellschaftlichen Werten und spielten sogar eine zentrale Rolle auf dem Weg zur Unabhängigkeit Lettlands 1990. Im Workshop mit Latvian Voices tauchen die Teilnehmer:innen in diese einzigartige Gesangskultur ein. Die Sänger:innen des international renommierten A-cappella-Ensembles geben Einblicke in traditionelle lettische Gesangstechniken und zeigen, wie Volkslieder als Grundlage für Vokalimprovisation und moderne Arrangements genutzt werden können. Gemeinsam wird gesungen, ausprobiert und entdeckt.

  • Foto: Kaspars Teilans

    Sonntag

    21.06.26

    18 Uhr

    Mit Workshopangebot!

    Klassik

    Vokalmusik

    Latvian Voices Timeless

    Latvian Voices zählen zu den spannendsten A-cappella-Ensembles Europas. Im Zentrum der Arbeit von Latvian Voices steht die Verbindung von Tradition und Gegenwart. Volkslieder aus Lettland und dem Baltikum treffen auf Eigenkompositionen und raffinierte Arrangements, viele davon aus der Feder der künstlerischen Leiterin Laura Jēkabsone. Das Programm „Timeless“ spannt einen weiten Bogen: von baltischer Folklore über geistliche Musik bis hin zu kunstvoll arrangierten Klassikern der Popgeschichte. Werke von Johann Sebastian Bach, Emīls Dārziņš und zeitgenössische Chorstücke stehen neben Songs von Billy Joel, den Beatles und Stevie Wonder. So entsteht ein Konzertabend, der kulturelle Wurzeln hörbar macht und sie zugleich selbstverständlich in die Gegenwart überführt. Latvian Voices sind weltweit in Konzertsälen, Kirchen und auf Festivals zu Gast, waren musikalische Botschafter:innen der Europäischen Kulturhauptstadt Riga und geben ihr Wissen regelmäßig in Workshops und Meisterkursen weiter.
     

  • Foto: Krishta Abruzzini

    Mittwoch

    24.06.26

    20 Uhr

    Rock

    Foreigner 50th Anniversary Tour

    Foreigner bringen im Sommer 2026 ihre große 50th Anniversary Tour nach Deutschland: bei acht exklusiven Open-Air-Shows wird ein halbes Jahrhundert Rockgeschichte gefeiert. Mit mehr als 80 Millionen verkauften Tonträgern, zehn Multi-Platin-Alben und 16 Top-30-Hits zählen Foreigner zu den erfolgreichsten Classic-Rock-Bands aller Zeiten. Songs wie „Cold As Ice“, „Urgent“, „Juke Box Hero“, „Waiting for a Girl Like You“ oder die unsterbliche Ballade „I Want To Know What Love Is“ sind längst Teil des internationalen Rock-Erbes. 2024 folgte mit der Aufnahme in die Rock & Roll Hall of Fame ein weiterer Meilenstein. Die Setlist der Jubiläumstour spannt den Bogen von den frühen Erfolgen der 70er über das legendäre Album „4“ bis hin zu Klassikern, die bis heute Stadien füllen. Nach dem Abschied von Kelly Hansen übernimmt ab Herbst 2025 Luis Maldonado die Rolle des Frontmanns und führt die energiegeladene Live-Präsenz der Band fort. Ein Open-Air-Highlight, das den Soundtrack ganzer Generationen auf die Bühne bringt – eindrucksvoll, kraftvoll, zeitlos.

  • Foto: Access All Artists

    Donnerstag

    25.06.26

    20 Uhr

    Rap

    Capital Bra live

    Capital Bra hat in den letzten Jahren geschafft, wovon andere nur träumen: Er ist vom Berliner Underground Rapper zu einem der erfolgreichsten Künstler geworden, die Deutschland je gesehen hat. Chart-Rekorde? Gebrochen. Streams? In unendlicher Höhe. Hits? Mehr als genug, um mehrere Karrieren damit zu füllen. Was Capital Bra besonders macht? Sein unverwechselbarer Mix aus Melodie, Straße, Emotion und absoluter Wiedererkennbarkeit. Kaum jemand hat so konstant geliefert und dabei so viele Gold- und Platinplatten eingesammelt. Und egal, wie turbulent sein Leben wurde, seine Musik blieb direkt und nahbar. Dass sein Weg nicht immer gerade verlief, weiß jeder, der die Szene verfolgt. Genau deshalb sorgt die kürzlich angekündigte Doku jetzt schon für Gesprächsstoff: Denn sie zeigt „den echten Capital Bra“, mit allem, was dazugehört. Keine Pose, kein Filter. Und genau diese Energie, diese brachiale Ehrlichkeit bringt er live auf die Bühne. Also mach dich bereit! Für Hits, für Härte, für Herz. Für Capital Bra: ungeschönt, ungebremst, unverwechselbar. Brrrrra!

  • Foto: Paula Schumacher

    Freitag

    26.06.26

    20 Uhr

    Indie-Pop

    Giant Rooks

    Giant Rooks gehören zu den derzeit spannendsten Indie-Bands Europas. Fünf Musiker aus Hamm, die mit unverwechselbarem Sound, viel Gefühl und einem Sinn für große Melodien längst über Deutschland hinausgewachsen sind. Seit ihrem Debüt „Rookery“ und dem Nachfolger „How Have You Been?“ füllen sie Hallen auf dem gesamten Kontinent, landen regelmäßig an der Spitze der Charts und begeistern mit Songs wie „Morning Blue“, „Bedroom Exile“ oder „For You“. Ihr Sound bewegt sich irgendwo zwischen treibendem Indie-Rock und melancholischem Pop. Live schaffen sie es, eine dichte, fast hypnotische Stimmung aufzubauen, in der alles zusammenkommt: Energie, Präsenz und das Gefühl, Teil von etwas Echtem zu sein. Giant Rooks stehen für einen Klang, der nach vorn geht, ohne laut zu schreien. „Musik mit Gefühl, Bedacht und vor allem ohne sämtliche Scheuklappen haben sich die Giant Rooks auf die Fahne geschrieben“, beschreibt das Magazin DIFFUS. 

  • Foto: Raul Tejadaacha

    Samstag

    27.06.26

    20 Uhr

    Pop

    Leony

    Leony ist eine der erfolgreichsten Pop-Künstlerinnen Deutschlands – und längst auch international gefragt. Mit Singles wie „Faded Love“ und „Remedy“ führte sie wochenlang die Airplaycharts an und erhielt mehrfach Gold- und Platinauszeichnungen. Geboren in einem kleinen bayerischen Dorf, entdeckte Leony (bürgerlich Leonie Burger) schon früh ihre Leidenschaft für Musik. Heute lebt sie ihren Traum: auf den größten Bühnen stehen, Songs schreiben – für sich und für andere. Als Songwriterin wirkte sie unter anderem an Hits wie „Never Let Me Down“ (VIZE & Tom Gregory) und „White Lies“ (VIZE & Tokio Hotel) mit. 2022 folgten Nominierungen für den MTV EMA und die 1Live Krone, 2023 saß sie in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“. Mit ihrem Debütalbum „Somewhere In Between“ stieg sie in die Top 20 der Albumcharts ein und ging erstmals auf ausverkaufte Headliner-Tour. Zuletzt setzte sie mit dem offiziellen Song zur Fußball-EM 2024 – gemeinsam mit Meduza und OneRepublic – ein internationales Ausrufezeichen.

  • Foto: Connor McBriarty

    Sonntag

    28.06.26

    19.30 Uhr

    Beginnt schon um 19.30 Uhr!

    Singer-Songwriter

    Crossover

    Alternative Rock

    Punkrock

    Donots Special Guest: H-BLOCKXSupport: Gringo Mayer und die Kegelband

    Wenn es um Punkrock mit Haltung, Hitfaktor und Herz geht, kommt man an den Donots nicht vorbei. Gegründet 1994 in Ibbenbüren, starteten sie im Jugendzentrum – und sind seitdem zur festen Institution geworden. Mit ihren frühen Alben „Pedigree Punk“ und dem 2001er Durchbruch „Pocketrock“ eroberten sie die Punkszene – später spielten sie mit Green Day, Blink 182 und bei Rock am Ring. 2008 gründeten sie ihr eigenes Label, entwickelten mit „Coma Chameleon“ einen dunkleren Sound und erzielten 2015 mit dem ersten deutschen Textalbum „Karacho“ neue Erfolge – 2023 erreichten sie mit „Heut ist ein guter Tag“ erstmals Platz 1 der deutschen Albumcharts. Trotz des Erfolgs steht bei den Donots all das, was Punkrock ausmacht, weiterhin an erster Stelle: Haltung zeigen, alles geben – und das voll auf die Zwölf! Die Band spielt nicht einfach Konzerte – sie reißt Wände ein. Laut, direkt, intensiv. Beim STIMMEN-Festival 2026 erlebt ihr die Musiker wie noch nie zuvor, denn die Donots ergänzen ihren Auftritt um Unplugged-Songs von ihrem im September erscheinenden Akustik-Album „Schwert aus Holz“.

    Im Herbst 2024 haben es die H-Blockx mit ihrer ausverkauften „Time To Move“-Tour durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien zum 30-Jährige ihres Debütalbums ordentlich krach lassen. Jetzt richten die Münsteraner Rocklegenden den Blick nach vorn. Mit „Fallout“ ist vor Kurzem die erste neue Single seit über zehn Jahren erschienen. Der Song zeigt, dass die Band nichts von ihrer Energie verloren hat. Die „Fillin the Blank“-Tour bringt die Band jetzt zurück auf die Bühne.

    Gringo Mayer ist längst kein Geheimtipp mehr. Der Ludwigshafener Songschreiber, Sänger und Bühnenwirbelwind hat sich mit seinem unverwechselbaren Mix aus Indie, Folk, Pop, Dialektpoesie und großartigem Storytelling eine eigene Nische geschaffen, die niemand sonst bespielt. Seine Konzerte sind warmherzige Spektakel voller Humor, Haltung und Herz, getragen von der Kegelband, die seine Songs mit Trompete, Schlagzeug und Bass zu kleinen musikalischen Dramen ausbaut. 

  • Foto: Frank Tusch

    Dienstag

    30.06.26

    20 Uhr

    Klassik

    Kammerchor

    Camerata Vocale Freiburg Exploration a-cappella

    Die Camerata Vocale Freiburg zählt seit Jahrzehnten zu den profiliertesten Kammerchören Deutschlands. Gegründet 1977 und seit 1988 unter der Leitung von Winfried Toll, steht das Ensemble für höchste vokale Präzision, klangliche Transparenz und eine außergewöhnliche stilistische Bandbreite. Im Sommer 2026 präsentiert die Camerata Vocale Freiburg ein anspruchsvolles a-cappella-Programm, das verschiedene Epochen, Klangsprachen und Ausdrucksformen miteinander verbindet. Werke von Johannes Brahms und Maurice Ravel treffen unter anderem auf Musik von Edward Elgar, aber auch auf zeitgenössische Stücke. Der Abend lebt vom Wechsel zwischen klanglicher Dichte und feiner Zurückhaltung, zwischen romantischer Wärme, impressionistischer Farbigkeit und moderner Klarheit. Die Camerata Vocale Freiburg zeigt dabei, was sie auszeichnet: einen homogenen, transparenten Chorklang, höchste Textverständlichkeit und eine interpretatorische Tiefe, die weit über bloße Perfektion hinausgeht. 

    Leitung: Winfried Toll

  • Juli
  • Kammerorchester Basel, Foto: Matthias Mueller

    Mittwoch

    01.07.26

    20 Uhr

    Klassik

    Vokalmusik

    Kammerorchester

    Kammerorchester Basel, Emmanuelle de Negri & Bruno de Sá (Sopran) Kantaten von Georg Friedrich Händel

    Georg Friedrich Händel war kaum 21 Jahre alt, als die Musikmetropolen Italiens ihn für seine Kantaten, Oratorien und Opern feierten. Genau aus dieser Schaffensphase stammen die beiden Kantaten des Abends: „Il Delirio Amoroso“ und „Aminta e Fillide“. In „Aminta e Fillide“ entfaltet sich eine pastorale Liebesgeschichte, wie sie im barocken Rom beliebt war: Der Hirte Aminta wirbt beharrlich um die Nymphe Fillide, wird zunächst zurückgewiesen, bis Amor schließlich eingreift und Treue und Standhaftigkeit belohnt werden. Auch „Il Delirio Amoroso“ verbindet emotionale Extreme mit virtuoser Ausdruckskraft und zeigt Händel als brillanten Erzähler seelischer Zustände. Interpretieren werden diese Kantaten die Sopranist:innen Emmanuelle de Negri und Bruno de Sá gemeinsam mit dem Kammerorchester Basel. Das Ensemble zählt zu den international renommiertesten Klangkörpern für historisch informierte Aufführungspraxis. Unter der Leitung der Konzertmeister:innen Anna Troxler und Christoph Dangel entfaltet sich ein lebendiger, transparenter Klang.

  • Britta Glaser, Foto: Stephan Walzl

    Donnerstag

    02.07.26

    20 Uhr

    Oper

    Kammermusik

    Musiktheater

    Compagnia Nuova Operngala: „Lippen schweigen, ’s flüstern Geigen“

    Ein Abend für alle, die sich gern von großen Stimmen und großen Gefühlen tragen lassen. Unter dem Titel „Lippen schweigen, ’s flüstern Geigen“ entfaltet sich eine Operngala mit der Compagnia Nuova, die die ganze Bandbreite des Repertoires zwischen Leidenschaft, Sehnsucht und überschäumender Lebensfreude auslotet. Auf dem Programm stehen bekannte Arien, Duette und Ensembles aus Oper und Operette von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Richard Wagner, Johann Strauss II und Franz Lehár. Von dramatischen Höhepunkten bis zu beschwingten Operettenmomenten spannt sich der Bogen durch ein Programm, das Klassiker wie La Traviata, Carmen, Die Fledermaus oder Die lustige Witwe vereint. Die international erfahrenen Sängerinnen und Sänger gestalten diesen Abend gemeinsam mit Violine und Klavier als unmittelbares, kammermusikalisches Erlebnis. So entstehen intensive musikalische Momente, in denen jede Nuance hörbar wird und die Geschichten hinter den berühmten Melodien besonders nah rücken. 

  • Foto: Ben Sock

    Samstag

    04.07.26

    20 Uhr

    World Music

    Orchestra Baobab

    Die Geschichte des Orchestra Baobab beginnt in den späten 1960ern in Dakars Medina und hallt bis heute nach. Entstanden aus der legendären Star Band und geprägt vom pulsierenden Nachtleben der Stadt, entwickelt sich im Club Baobab ein Sound, der westafrikanische Tradition, Afro-Cuban-Grooves, Pop und Jazz selbstverständlich zusammenführt. Was diese Musik bis heute trägt, ist ihre besondere Mischung aus Eleganz und Tiefe. Griot-Gesang trifft auf fließende Gitarrenlinien, Bläser auf subtile Rhythmen. Orchestra Baobab haben damit nicht nur den Sound einer Ära geprägt, sondern ihn immer wieder weitergedacht. Nach Erfolgen in den 1970ern, einer langen Pause und der Wiederentdeckung in den 2000ern steht die Band heute erneut auf internationalen Bühnen – mit wechselnder Besetzung, aber klarem Kern, geführt von Balla Sidibé. Die Musik ist geblieben: warm, vielschichtig und voller Geschichten. Ein Konzert von Orchestra Baobab ist kein Blick zurück, sondern ein lebendiges Weitererzählen. 

  • Foto: Eric Rülicke

    Sonntag

    05.07.26

    15 Uhr

    Oper

    Kinderkonzert

    Familienstück

    Opera re:told W. A. Mozart: Die ZauberflöteFamilien-/Kinderkonzert am Nachmittag

    Opera re:told erzählt die bekannte Geschichte von der Zauberflöte einmal ganz anders. Statt vieler Opernsänger:innen steht nur Frederic Böhle auf der Bühne, der erklärt, wie die Handlung um Tamino, Pamina, Papageno, Sarastro und die Königin der Nacht ihren Lauf nimmt. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund, sondern sagt klar und deutlich, was Sache ist. Aber selbstverständlich gibt es trotzdem jede Menge Musik: Acht Blasinstrumente spielen die berühmten Melodien von Mozart an den zu der Handlung passenden Stellen. Auf diese Weise kann die Oper ganz neu erlebt werden. Es wird klar verständlich, was sich in der Geschichte abspielt und warum die Musik dazu so klingt, wie sie klingt.

  • Foto: Eric Rülicke

    Sonntag

    05.07.26

    20 Uhr

    Oper

    Musiktheater

    Opera re:told W. A. Mozart: Die Zauberflöte

    Opera re:told dreht die vertraute Form einmal komplett um und schaut, was übrigbleibt. Ganz ohne Gesang steht im Zentrum eine Erzählerfigur: Frederic Böhle führt durch die Handlung, springt zwischen Figuren, ordnet ein, spitzt zu und hält direkten Kontakt zum Publikum. Keine distanzierte Analyse, sondern eine lebendige, dramatische Erzählung. Dazu kommt Musik, aber nicht im großen Orchesterformat, sondern reduziert auf ein Bläserensemble. Diese Form der sogenannten Harmoniemusik legt die Strukturen offen und schafft Raum für ein konzentriertes Hörerlebnis. Wort und Klang greifen ineinander, ohne sich gegenseitig zu überdecken. Das Ziel ist klar: Oper zugänglich machen, ohne sie zu vereinfachen. Geschichten verständlich erzählen, ohne ihren Kern zu verlieren. Dass das funktioniert, zeigen Reaktionen und volle Säle ebenso wie stehende Ovationen. Opera re:told ist kein Ersatz für Oper, sondern ein eigenständiger Zugang. Direkt, klug und überraschend nah dran.

  • Foto: Capadol

    Samstag

    11.07.26

    20 Uhr

    Indie-Pop

    ok.danke.tschüss

    ok.danke.tschüss machen keine halben Sachen. Mit „Knutschen & Boxen“ hat die Band ihr zweites Album komplett in Eigenregie veröffentlicht und damit direkt den Sprung in die Charts geschafft. Kein Branchenapparat im Rücken, dafür eine klare Idee davon, wie ihre Musik klingen und wirken soll. Songs wie „Joel“, „Zu laut in der Disko“ oder „Verrückt“ stehen exemplarisch für ihren Ansatz. Eingängiger Indie-Rock trifft auf Texte, die Alltagsbeobachtungen zuspitzen, ohne sich im Vagen zu verlieren. Es geht um Nähe und Distanz, um Überforderung, um das Ringen mit sich selbst und anderen. Oft lakonisch, manchmal scharf, immer mit einem Gespür für den Moment. Diese Mischung trägt auch live. Shows der Band sind regelmäßig ausverkauft, sie standen als Support von Alligatoah auf der Bühne und die Fanbase wächst stetig. Live gibt’s den Sound von ok.danke.tschüss direkt, roh und unmittelbar auf die Ohren. Ein Konzert, das nicht auf Effekte setzt, sondern auf Präsenz und Songs, die etwas auslösen.