Bukahara Special Guest Sharktank
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Global Folk

Indie-Pop

Hip-Hop

Donnerstag, 25.07.24 | 20 Uhr

€ 59

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Bukahara „30 Jahre STIMMEN“ Special Guest: Sharktank

Marktplatz Lörrach
Bild Bukahara Special Guest Sharktank
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In einem Klima, in dem Protektionismus, Abschottung und Nationalismus geboten zu sein scheinen, machen Bukahara das einzig richtige: Sie machen das Fenster weit auf und lassen frische Luft hinein. Ihre Musik legt sich wie ein kühlendes Tuch auf unsere krisengeplagten Seelen und bezieht ihre Dringlichkeit vor allem aus der Tatsache, dass sie eben keine Eskapismus-Folklore bedient. Vielmehr sind die Klänge auf wehmütig-wunderschöne Weise von Folk durchdrungen. Kein Ton und kein Wort sind zufällig an ihrer Stelle. Die Präzision und das Gespür, mit denen Bukahara unendliche Räume für die Themen und Stimmungen der Lieder eröffnen, begründen deren Wahrhaftigkeit. Ahmed Eid (Bass, Percussion), Max von Einem (Posaune), Daniel Avi Schneider (Geige, Mandoline) und Zoghlami (Gesang, Gitarre, Schlagzeug) vereinen in ihrem Sound Folk, Blues, Swing sowie arabische Einflüsse zu ihrem ureigenen Stil. Bei ihrem Konzert an diesem Abend präsentieren sie ein Programm zu „30 Jahre STIMMEN“, das sie extra für unser Festival konzipiert haben.

Sharktank

Mehr als 15 Millionen Streams für ihre Debütsingle „Washed Up“, zwei veröffentlichte Alben und eine erste Tour mit ausverkauften Shows in Hamburg, Berlin, Wien oder München: Sharktank sind aus der Musikszene im deutschsprachigen Raum nicht mehr wegzudenken. Und spätestens seit ihrem zweiten Album „Acting Funny“, das im März 2023 erschienen ist, machen sie auch international von sich reden. Ein „ausgeschlafenes, unverkrampftes, fröhlich machendes Album“, urteilt Radio FM4. Die Platte ist extravagant und experimentierfreudig. Gekonnt verwebt die Band vertraute melodischen Vocals, Synthie-Sounds, Rap und Rock bis hin zu Pop-Tunes. Federleicht beweisen die Musiker dabei, was es bedeutet, gegen und gleichzeitig mit dem Strom zu schwimmen, ohne dabei auf der Stelle festzusitzen – Wiedererkennungswert, Nominierungen für den Amadeus Music Award und eine Live-Session bei dem amerikanischen Sender NPR inklusive. 

Empfehlungen:

  • Collage: PTTR, Esmeralda Conde Ruiz/York Wegerhoff

    Kunstinstallation{

    Donnerstag, 11.07.24 - Sonntag, 04.08.24

    Paint the Town Red Audiovisuelle Kunstinstallation von Esmeralda Conde Ruiz

    Das STIMMEN-Festival feiert 30 Jahre künstlerische Hingabe an die Vielfalt und Kraft der menschlichen Stimme. Als einzigartiges kulturelles Ereignis hat sich das Festival einen Namen gemacht, indem es die Stimme als zentrales Ausdrucksmittel in den Mittelpunkt stellt. Es ist ein Ort der Begegnung, Reflexion und Inspiration, an
    dem Künstler:innen und Zuschauer:innen aus aller Welt zusammenfinden, um die unendliche Welt der Vokalkunst zu erkunden.

    In diesem besonderen Jubiläumsjahr ist das Festival stolz darauf, erstmals ein neues ortsspezifisches Kunstwerk „Paint the Town Red“ der renommierten Künstlerin und Komponistin Esmeralda Conde Ruiz zu präsentieren. „Paint the Town Red“ ist eine Reflexion über die Unzulänglichkeiten der künstlichen Intelligenz (KI) und ihre Beziehung zur menschlichen Stimme. Der Titel des Werks greift diese kulturellen Nuancen auf - eine gängige englische Redewendung für Feiern, Geselligkeit und Vergnügen wird wörtlich genommen und die Gebäude der Stadt werden versehentlich tatsächlich rot gefärbt. Welche anderen Fehler könnte KI noch verursachen, die zu
    ernsteren Konsequenzen führen? Durch die spielerische Darstellung dieses Wortspiels in Farbe und Ton verändert das Kunstwerk den architektonischen Raum im Burghof Lörrach und unterstreicht gleichzeitig die Bedeutungsvielfalt der menschlichen Sprache und ihrer vielen Geschichten und Stimmen.

    In der Installation erleben die Besucher:innen eine neue Vokalkomposition, die ausschließlich mit KI-generierten neuronalen Stimmen von öffentlich zugänglichen Übersetzungsseiten wie Google Translate und DeepL erstellt wurde. Diese einzigartige Kombination künstlicher menschlicher Stimmen schafft ein Klangerlebnis, das gleichsam faszinierend ist wie auch zum Nachdenken anregt. Die Installation veranschaulicht, dass die Beziehung zwischen künstlicher Intelligenz und Menschen nicht makellos und ohne Risiken ist. Sie wirft Fragen nach der Authentizität und Integrität künstlich erzeugter Ausdrucksformen auf und fordert die Betrachtenden auf, kritisch über Potenziale und Limits der technologischen Entwicklung nachzudenken. „Paint the Town Red“ ist daher nicht nur eine Erweiterung des STIMMEN-Festivals in den Bereich der interdisziplinären Kunst, sondern auch eine kraftvolle Aussage über die Relevanz und Vielseitigkeit der menschlichen Stimme in einer zunehmend
    digitalisierten Welt. Die Installation fordert die Besucher:innen auf, ihre Beziehung zu KI-basierter Übersetzung und Stimmen zu hinterfragen, was gefälscht und was echt ist, was korrekt oder fehlerhaft ist und welche Folgen es hat, wenn die für die Übersetzung verwendete KI keine kulturellen Berührungspunkte mit der Sprache hat, die sie übersetzt. 

    Ermöglicht wird dieses Kunstprojekt durch das zusätzliche Engagement des Festivalsponsors Sparkasse Lörrach-Rheinfelden zur Jubiläumsausgabe von STIMMEN.

    Burghof
  • Foto-Collage: Rafaelle Lorgeril / Violeta Truden

    Latinpop{

    Cumbia{

    Black Atlantic Music{

    Latinblues{

    Donnerstag, 18.07.24 | 20 Uhr

    Natalia Doco / Ayom

    Geboren in Buenos Aires und aufgewachsen in Frankreich, lässt Natalia Doco die Musik beider Kulturen verschmelzen: Cobla und Cumbia treffen auf Chanson und Indiepop, auf Französisch und Spanisch fusioniert sie uralte Rhythmen und Rituale der Inkas mit eingängigen Melodien und hypnotischen Arrangements. Getragen von spirituellen, traditionellen und auch mal Pop- und Reggae-Rhythmen singt sie als weibliche Kraft mit vielen Stimmen über Themen wie Feminismus, Migration und Umweltschutz.

    Kennt Ihr dieses Gefühl, wenn in einer Sommernacht die Stadt nach der Hitze des Tages voller Leben ist, die Straßen nach Sonnenuntergang noch Wärme abgeben und zum Flanieren einladen, man Freunde trifft und überall was los ist? Genau wie dieses Gefühl klingt die Band Ayom. Ihren Sound, der Einflüsse aus Brasilien, Angola und den Kapverden in sich vereint, reichern die Musiker:innen mit der kosmopolitischen Energie Lissabons und Barcelonas an. Das Ganze bringen sie mit unwiderstehlichem Swing auf die Bühne.

    Rosenfelspark Lörrach
  • Foto: Sequoia Ziff

    Singer-Songwriter{

    Indie-Pop{

    Alternative/Indie{

    Freitag, 19.07.24 | 20 Uhr

    Gizmo Varillas / Blanco White

    Musikalische Inspiration aus der ganzen Welt und ein riesiges Spektrum an Instrumenten prägen den Sound von Gizmo Varillas. Mit einer zeitgemäßen Botschaft kreiert er eine kraftvolle Kombination aus einfachen, aber tiefgründigen Texten im Marley-Stil, angetrieben von Paul-Simon-Melodien, John-Frusciante-Gitarren und so vielen weiteren Einflüssen, dass es unmöglich ist, sie alle aufzuzählen. Er verbreitet „auf aufmunternde und wohltuende Art und Weise Optimismus, Zuversicht und jede Menge guter Laune“, schreibt queer.de.

    Innerhalb von zwei Jahren hat Blanco White – alias Josh Edwards – fast alles verloren: seine Gesundheit, seine Fähigkeit, zu musizieren und seine Möglichkeit, sich kreativ auszudrücken. 2022 aber kam der Umschwung. Im spanischen Tarifa fand der Singer-Songwriter zurück zu alter Form. Inspiriert von seinem neuen Lebensmittelpunkt schrieb er die Songs für sein zweites Soloalbum („Tarifa“). Auf diesem mischen sich seine einzigartige Stimme und sein Spiel auf dem Charango mit brasilianischen Rhythmen und andalusischen Harmonien.

    Rosenfelspark Lörrach