• Juli
  • Collage: PTTR, Esmeralda Conde Ruiz/York Wegerhoff

    Donnerstag

    11.07.24

    19 Uhr

    Kunstinstallation

    Paint the Town Red Audiovisuelle Kunstinstallation von Esmeralda Conde Ruiz

    Das STIMMEN-Festival feiert 30 Jahre künstlerische Hingabe an die Vielfalt und Kraft der menschlichen Stimme. Als einzigartiges kulturelles Ereignis hat sich das Festival einen Namen gemacht, indem es die Stimme als zentrales Ausdrucksmittel in den Mittelpunkt stellt. Es ist ein Ort der Begegnung, Reflexion und Inspiration, an
    dem Künstler:innen und Zuschauer:innen aus aller Welt zusammenfinden, um die unendliche Welt der Vokalkunst zu erkunden.

    In diesem besonderen Jubiläumsjahr ist das Festival stolz darauf, erstmals ein neues ortsspezifisches Kunstwerk „Paint the Town Red“ der renommierten Künstlerin und Komponistin Esmeralda Conde Ruiz zu präsentieren. „Paint the Town Red“ ist eine Reflexion über die Unzulänglichkeiten der künstlichen Intelligenz (KI) und ihre Beziehung zur menschlichen Stimme. Der Titel des Werks greift diese kulturellen Nuancen auf - eine gängige englische Redewendung für Feiern, Geselligkeit und Vergnügen wird wörtlich genommen und die Gebäude der Stadt werden versehentlich tatsächlich rot gefärbt. Welche anderen Fehler könnte KI noch verursachen, die zu
    ernsteren Konsequenzen führen? Durch die spielerische Darstellung dieses Wortspiels in Farbe und Ton verändert das Kunstwerk den architektonischen Raum im Burghof Lörrach und unterstreicht gleichzeitig die Bedeutungsvielfalt der menschlichen Sprache und ihrer vielen Geschichten und Stimmen.

    In der Installation erleben die Besucher:innen eine neue Vokalkomposition, die ausschließlich mit KI-generierten neuronalen Stimmen von öffentlich zugänglichen Übersetzungsseiten wie Google Translate und DeepL erstellt wurde. Diese einzigartige Kombination künstlicher menschlicher Stimmen schafft ein Klangerlebnis, das gleichsam faszinierend ist wie auch zum Nachdenken anregt. Die Installation veranschaulicht, dass die Beziehung zwischen künstlicher Intelligenz und Menschen nicht makellos und ohne Risiken ist. Sie wirft Fragen nach der Authentizität und Integrität künstlich erzeugter Ausdrucksformen auf und fordert die Betrachtenden auf, kritisch über Potenziale und Limits der technologischen Entwicklung nachzudenken. „Paint the Town Red“ ist daher nicht nur eine Erweiterung des STIMMEN-Festivals in den Bereich der interdisziplinären Kunst, sondern auch eine kraftvolle Aussage über die Relevanz und Vielseitigkeit der menschlichen Stimme in einer zunehmend
    digitalisierten Welt. Die Installation fordert die Besucher:innen auf, ihre Beziehung zu KI-basierter Übersetzung und Stimmen zu hinterfragen, was gefälscht und was echt ist, was korrekt oder fehlerhaft ist und welche Folgen es hat, wenn die für die Übersetzung verwendete KI keine kulturellen Berührungspunkte mit der Sprache hat, die sie übersetzt. 

    Ermöglicht wird dieses Kunstprojekt durch das zusätzliche Engagement des Festivalsponsors Sparkasse Lörrach-Rheinfelden zur Jubiläumsausgabe von STIMMEN.

  • Foto-Collage: Rafaelle Lorgeril / Violeta Truden

    Donnerstag

    18.07.24

    20 Uhr

    Latinpop

    Cumbia

    Black Atlantic Music

    Latinblues

    Natalia Doco / Ayom

    Geboren in Buenos Aires und aufgewachsen in Frankreich, lässt Natalia Doco die Musik beider Kulturen verschmelzen: Cobla und Cumbia treffen auf Chanson und Indiepop, auf Französisch und Spanisch fusioniert sie uralte Rhythmen und Rituale der Inkas mit eingängigen Melodien und hypnotischen Arrangements. Getragen von spirituellen, traditionellen und auch mal Pop- und Reggae-Rhythmen singt sie als weibliche Kraft mit vielen Stimmen über Themen wie Feminismus, Migration und Umweltschutz.

    Kennt Ihr dieses Gefühl, wenn in einer Sommernacht die Stadt nach der Hitze des Tages voller Leben ist, die Straßen nach Sonnenuntergang noch Wärme abgeben und zum Flanieren einladen, man Freunde trifft und überall was los ist? Genau wie dieses Gefühl klingt die Band Ayom. Ihren Sound, der Einflüsse aus Brasilien, Angola und den Kapverden in sich vereint, reichern die Musiker:innen mit der kosmopolitischen Energie Lissabons und Barcelonas an. Das Ganze bringen sie mit unwiderstehlichem Swing auf die Bühne.

  • Foto: Sequoia Ziff

    Freitag

    19.07.24

    20 Uhr

    Singer-Songwriter

    Indie-Pop

    Alternative/Indie

    Gizmo Varillas / Blanco White

    Musikalische Inspiration aus der ganzen Welt und ein riesiges Spektrum an Instrumenten prägen den Sound von Gizmo Varillas. Mit einer zeitgemäßen Botschaft kreiert er eine kraftvolle Kombination aus einfachen, aber tiefgründigen Texten im Marley-Stil, angetrieben von Paul-Simon-Melodien, John-Frusciante-Gitarren und so vielen weiteren Einflüssen, dass es unmöglich ist, sie alle aufzuzählen. Er verbreitet „auf aufmunternde und wohltuende Art und Weise Optimismus, Zuversicht und jede Menge guter Laune“, schreibt queer.de.

    Innerhalb von zwei Jahren hat Blanco White – alias Josh Edwards – fast alles verloren: seine Gesundheit, seine Fähigkeit, zu musizieren und seine Möglichkeit, sich kreativ auszudrücken. 2022 aber kam der Umschwung. Im spanischen Tarifa fand der Singer-Songwriter zurück zu alter Form. Inspiriert von seinem neuen Lebensmittelpunkt schrieb er die Songs für sein zweites Soloalbum („Tarifa“). Auf diesem mischen sich seine einzigartige Stimme und sein Spiel auf dem Charango mit brasilianischen Rhythmen und andalusischen Harmonien.

  • Foto: Frank Schindelbeck

    Samstag

    20.07.24

    20 Uhr

    Bluegrass/Country

    Griot Music

    Sona Jobarteh Support: Congo Cowboys

    Die Kora ist eine westafrikanische Harfe mit 21 Saiten, die traditionell von Männern gespielt wird. Sona Jobarteh hat mit dieser alten Regel gebrochen! Sie spielt die Kora stehend und demonstriert auf der Bühne ihr musikalisches Können als Frontfrau ihrer eignen Band. Im Alter von vier Jahren lernte sie das Instrument von ihrem Bruder und legte damit den Grundstein für ihre internationale Karriere. Später studierte sie Musik, Komposition und Afrikanistik in London. Inzwischen feiert sie mit ihrem Können als Instrumentalistin, ihrer unverwechselbaren Stimme, ihren ansteckenden Melodien und ihrer Anmut auf der Bühne international Erfolge. Einzigartig verbindet sie die Einflüsse der Moderne mit traditioneller afrikanischer Musik und bleibt damit den Wurzeln ihrer Heimat verbunden. Sie ist politisch engagiert und war als Sängerin in mehreren Filmen zu hören – etwa in „Mandela: Long Walk to Freedom“ und „The First Grader“.

    Mit: Sona Jobarteh (Gesang, Kora); Eric Appapoulay (Gesang, Gitarre); Mamadou Sarr (Gesang, Percussion); Andi McLean (Gesang, Bass); Yuval Wetzler (Gesang, Schlagzeug)

  • Foto: milchsalon_booking

    Sonntag

    21.07.24

    13 Uhr

    Für alle ab 4 Jahren!

    Kinderkonzert

    Simon sagt Einfach nur wow!

    Wer Simon Bergholz – alias Simon sagt – und seine Songs mit nur einem Satz beschreiben soll, wird sicher gleich auf diesen kommen: „Einfach nur wow!“ Und das liegt nicht nur daran, dass sein neues Album so heißt. 

    Simon hat einfach jede Menge zu bieten und macht richtig gute Laune. Er lädt zu einer aufregenden Achterbahnfahrt durch einen bunten Mix angesagter Themen kleiner und größerer Kids ein. Seine Texte kommen stets mit einer charmanten Portion Blödsinn daher und sorgen – verpackt in moderne Pop-, Rock- und abgefahrene Hip-Hop-Sounds – für ordentlich Stimmung. 

    Wie er das macht? „Ich schätze, das verdanke ich meinem geistigen Alter von ungefähr 15 Jahren“, sagt er mit einem Augenzwinkern und grinst. Genau das macht Simon in der Kinderliedermacher-Szene absolut einzigartig. Das begeisterte auch Rolf Zuckowski höchstpersönlich, der Simon für sein Label „noch mal!!!“ unter Vertrag nahm. Für Zuckowski ist klar: „Der Junge bringt’s!” 

  • Foto: Ard Jongsma

    Sonntag

    21.07.24

    20 Uhr

    Global Folk

    Helene Blum & Harald Haugaard Band Den Store Sommer

    Die Sängerin und Songschreiberin Helene Blum und der Geiger und Komponist Harald Haugaard haben sich als zwei der besten Interpreten und Erneuerer der dänischen Musiktradition etabliert und erwecken das kulturelle Erbe des Landes auf höchstem künstlerischem Niveau zum Leben: Ihre eigenen Kompositionen stehen neben originalen Interpretationen alter Lieder und Melodien aus Dänemarks reicher Schatzkammer. 

    Ihre Virtuosität und Bühnenpräsenz machen ihre Konzerte unvergesslich. Nach vielen individuellen Alben vereinen sich die Wege von Helene Blum und Harald Haugaard auf „Den Store Sommer“ zum zweiten Mal. Über die vergangenen drei Jahre haben die beiden unzählige Inspirationen gesammelt. Das daraus entstandene Album reflektiert diese musikalische Entdeckungsreise. Ständig loten sie unter dem Dach der Folkmusik die Grenzen von traditionellen zu modernen Klängen aus. Für den Hörer vereint sich tänzerische Freunde und Lachen eng mit melancholischer Dunkelheit – musikalisch stets ein Genuss.

  • Foto: Miki Pavlin

    Dienstag

    23.07.24

    20 Uhr

    Vokalmusik

    Ingenium Ensemble

    Sechs Sängerinnen und Sänger, eine lupenreine Intonation und ein schier grenzenloses Repertoire: Das vielfach ausgezeichnete Gesangsensemble Ingenium aus Ljubljana hat einen unverwechselbaren Stil kultiviert. 

    Jenseits aller musikalischer Grenzen bringt die Gruppe geistliche Musik der Renaissance, Stücke der Romantik, aber auch Jazz- und Popsongs auf die Bühne. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Arrangements slowenischer Volkslieder sowie den Werken zeitgenössischer Komponisten aus Slowenien. Neben zahlreichen Auftritten in seinem Heimatland führten Konzertreisen das Ensemble durch große Teile Europas. 

    Ingenium ist Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe, unter anderem des Internationalen A-Cappella-Wettbewerbs Leipzig, des Internationalen Chorwettbewerbs Bad Ischl, sowie des „Tolosako Abesbatza Lehiaketa“ in Tolosa, Spanien. Im Januar 2015 wurde dem Ensemble das „Goldene Emblem“ durch den JSKD (Öffentlicher Fond für Kulturelle Aktivitäten in Slowenien) für herausragende Leistungen in der Vokalmusik verliehen.
     

  • Foto: zVG

    Mittwoch

    24.07.24

    20 Uhr

    Hip-Hop

    Rap

    Gims Support: KT Gorique

    Vor gut zehn Jahren kletterte Gims, damals noch als Maître Gims, mit den Songs von seinem Debütalbum „Subliminal“ erstmals an die Spitze der europäischen Charts. Seither sind Diamant, Gold und Platin seine ständigen Begleiter. 

    In Frankreich ist er spätestens seit seinem Auftritt im Stade de France vor 72 000 Zuschauer:innen ein absoluter Superstar. Aufgrund seiner unverwechselbaren Art ist Gims aber zugleich auch ein Botschafter der Kulturen – der kongolesischen, der französischen, vor allem aber der urbanen. Er ist streitbar, kontrovers, facettenreich und genial.

  • Foto: Rheinproduktiv

    Donnerstag

    25.07.24

    20 Uhr

    Global Folk

    Indie-Pop

    Hip-Hop

    Bukahara „30 Jahre STIMMEN“ Special Guest: Sharktank

    In einem Klima, in dem Protektionismus, Abschottung und Nationalismus geboten zu sein scheinen, machen Bukahara das einzig richtige: Sie machen das Fenster weit auf und lassen frische Luft hinein. Ihre Musik legt sich wie ein kühlendes Tuch auf unsere krisengeplagten Seelen und bezieht ihre Dringlichkeit vor allem aus der Tatsache, dass sie eben keine Eskapismus-Folklore bedient. Vielmehr sind die Klänge auf wehmütig-wunderschöne Weise von Folk durchdrungen. Kein Ton und kein Wort sind zufällig an ihrer Stelle. Die Präzision und das Gespür, mit denen Bukahara unendliche Räume für die Themen und Stimmungen der Lieder eröffnen, begründen deren Wahrhaftigkeit. Ahmed Eid (Bass, Percussion), Max von Einem (Posaune), Daniel Avi Schneider (Geige, Mandoline) und Zoghlami (Gesang, Gitarre, Schlagzeug) vereinen in ihrem Sound Folk, Blues, Swing sowie arabische Einflüsse zu ihrem ureigenen Stil. Bei ihrem Konzert an diesem Abend präsentieren sie ein Programm zu „30 Jahre STIMMEN“, das sie extra für unser Festival konzipiert haben.

  • Foto: Ingo Pertramer

    Freitag

    26.07.24

    20 Uhr

    Indie-Pop

    Indie-Rock

    Deutschrock

    Sportfreunde Stiller Tolle Gäste: Antje Schomaker

    Kompromisslos, ehrlich, authentisch und energetisch haben sich die Sportfreunde Stiller bei unzähligen Auftritten (in New York, Rio, Rosenheim) jede Menge Applaus (Applaus!) erspielt. Dafür gibt’s natürlich auch von uns ein Kompliment. Und sowohl die Sportis als auch wir haben 2024 Grund zum Feiern: 30 Jahre STIMMEN trifft auf 20 Jahre „Burli“. In feierlichem Gedenken an das Erfolgs-Album schmettern die Sportfreunde die komplette Burli-Songliste von der Bühne. Also, let´s do it like 2004!

  • Foto: Andrew Hutto

    Samstag

    27.07.24

    20 Uhr

    Pop Classics

    Chris Isaak Support: Tanita Tikaram

    Kaum ein anderer Hit verkörpert Chris Isaak so umfassend wie sein bahnbrechender Klassiker „Wicked Game“. 2019 markierte den 30. Jahrestag von Isaaks Album „Heart-Shaped World“, auf dem „Wicked Game“ erstmals erschien – und 2024 gibt uns der Musiker aus Kalifornien zur 30. Auflage des STIMMEN-Festivals die Ehre. Im Laufe seiner fast vierzigjährigen Karriere ist der Sänger und Schauspieler auf der ganzen Welt aufgetreten. Seine Bilanz ist beeindruckend: dreizehn von der Kritik gefeierte Studioalben, zwölf Singles sowie mehrere Kinofilme.

  • Foto: Kate Bellm

    Sonntag

    28.07.24

    20 Uhr

    Pop

    Jess Glynne Support: Moncrieff

    Die Stimme von Jess Glynne ist weltberühmt – spätestens seitdem die britische Sängerin, Songwriterin und Grammy-Gewinnerin gemeinsam mit Clean Bandit und dem Song „Rather Be“ monatelang an der Spitze der internationalen Charts stand. Unter anderem mit „My Love“ von Route 94 und „These Days“ mit Macklemore knüpfte sie an diesen Riesenerfolg an. 

    Auf ihrem neuen Album zeigt sich die Musikerin von ihrer bisher persönlichsten Seite. Versteht sich, dass für die Platte nur ein Name infrage kam: „Jess“. 

  • Foto: Matthias Müller

    Dienstag

    30.07.24

    20 Uhr

    Vokalmusik

    trëi One's for Sorrow, Two's for Joy

    Klagefrauen, Hebammen, Seherinnen, Hexen: Die in Basel beheimatete Gruppe trëi singt in ihrem Programm „One’s for Sorrow, Two’s for Joy“ Lieder der Frauen, die an den Betten der Lebenden und der Sterbenden wachen. Krähen, Raben und Elstern begleiten ihre Geschichten und Gesänge, sagen Krieg voraus, bringen aber auch frohe Kunde. Poetisch und ehrlich setzt sich trëi mit Verfolgung, Ermächtigung und Weiblichkeit auseinander und ehrt damit all die, die die Menschen seit Jahrhunderten am Rande des Lebens singend begleiten. Abélia Nordmann (Stimme, Akkordeon, Harmonium), Gizem Şimşek (Stimme, Bendir, Psalter) sowie Mara Miribung (Stimme, Cello) lassen Lied für Lied eine immer tiefgreifende Gemeinschaft entstehen. Es ist ein Austausch, der nicht nur auf der Bühne zwischen den Musikerinnen stattfindet, sondern auch die Zuhörer:innen mit auf eine Reise durch berührende Klangwelten nimmt. Diese führt bis zum Ursprung der Musik und letztlich auch des Menschseins.

  • Foto-Collage: Amber Grey / Sebastian Vistisen

    Mittwoch

    31.07.24

    20 Uhr

    Pop

    Hip-Hop

    Folk

    Electronica

    Emel / AySay

    Die Musik von Emel ist lebendig, kraftvoll und intensiv. Mit ihrem inzwischen vierten Album MRA – MRA bedeutet auf Arabisch „Frau“ – hat sich die Sängerin mit einer tanzbaren und knallharten Renaissance neu erfunden. Die treibenden Sounds zwischen Hip-Hop, Pop und Reggaeton, die ausschließlich von und mit Frauen konzipiert und produziert wurden, sind die perfekten Vehikel für Emels feministische Message und für ihren Aufruf zur Zuversicht.

    AySay kreieren Musik, die alle Genrekonventionen sprengt und etwas gänzlich Neues schafft. Aufgewachsen mit dänischen und kurdischen Wurzeln, hat sich Mastermind Luna Bülow Ersahin schon früh in den Klang arabischer Lauten verliebt. Mit ihren Bandkollegen Carl West Hosbond und Aske Døssing Bendixen macht sie diese Liebe zum konstituierenden Merkmal des AySay-Sounds und lässt Synthesizer, Bassgitarren, Flöten sowie selektierte Samples in diesen mit einfließen. Das Resultat ist pure Magie.

  • August
  • Foto: André Beiler

    Donnerstag

    01.08.24

    20 Uhr

    Global Pop

    Il Civetto Support: Chabezo

    Mit Liedern über toxische Männlichkeit, eine Welt im Taumel und einigen der strahlendsten Melodien ihrer bisherigen Karriere hat sich die Berliner Global-Pop-Band Il Civetto auf ihrem neuen Album „Liebe auf Eis“ noch einmal gänzlich neu erfunden. Auch live sind Il Civetto sensationell, denn wenn die Formation die Bühne betritt, geht die Sonne auf.  In den Songs geht es um Liebe, Hoffnung und Solidarität – und um strahlende Melodien, die einfach glücklich machen. 

  • Foto: Michael Clement

    Freitag

    02.08.24

    20 Uhr

    AUSVERKAUFT!

    Pop

    Singer-Songwriter

    James Blunt Support: The Great Leslie„The Who We Used To Be”-Tour 2024

    Mal ehrlich, eigentlich braucht es gar keinen Text, um den britischen Sänger und Songwriter James Blunt vorzustellen. Schon mit seinem Debütalbum „Back To Bedlam“ und der Übersingle „You’re Beautiful“ schoss er 2005 an die Spitze der Charts, sammelte allein mit dem genannten Song bis heute Milliarden Streams. Die Ballade „1973“, das folkige „Bonfire Heart“ oder das düstere „Monsters“ zementierten seinen Status als überragender Pop-Künstler. 

    Seine nasale, eindringliche Stimme und sein emphatischer Sound irgendwo zwischen Folk und Pop begeistert Millionen Menschen. Mit seinem neuen Studioalbum „Who We Used To Be“ setzt er seine Erfolgsgeschichte fort. James Blunt selbst sagt in Vorfreude auf seine gleichnamige Tour, mit der er in Lörrach Station macht: „Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich darauf freue, 2024 wieder auf Tournee zu gehen. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, mein neues Album zu schreiben und aufzunehmen, und einige der neuen Songs werden euch zweifelsohne wieder auf die Beine und zum Tanzen bringen. Ich freue mich schon jetzt darauf mit euch Crowd zu surfen!“ Na, und wir erst!

  • Foto: Birdy/Promo

    Samstag

    03.08.24

    20 Uhr

    Pop

    Singer-Songwriter

    Alternative/Indie

    Birdy Support: Woody

    Mit ihrem im Jahr 2023 veröffentlichten Album „Portraits“ wagt Birdy einen befreiten Sprung ins Unbekannte. Die Songs sind selbstbewusst, der Stil durchdrungen von überschwänglicher Energie und einfallsreichen Produktionen. 

    Weltweit verzeichnet das hochgelobte Album mehr als 21 Millionen Streams. Der Guardian nannte es einen „unwiderstehlich melodischen 80er-Jahre-Nostalgie-Trip“. Mit gerade einmal 27 Jahren hat sich Birdy damit als eine der führenden Künstlerinnen Großbritanniens etabliert. Egal, ob sie auf Blockbuster-Soundtracks für Pixar, Netflix und Amazon in Erscheinung tritt, mit führenden Künstlern verschiedener Musikgenres zusammenarbeitet oder eine Generation mit einem viralen Tik Tok-Sound motiviert – Birdy findet immer neue Wege, um neue Zielgruppen anzusprechen. 

    Als Headlinerin spielte sie bei vielen Festivals in ganz Europa und Asien, trat beim Glastonbury Festival auf und wurde sozusagen nebenbei sowohl für einen BRIT-Award als auch für einen Grammy nominiert.

  • Foto: Justus von Karger

    Sonntag

    04.08.24

    20 Uhr

    Singer-Songwriter

    German Indie Pop

    Faber Addio Live 2024

    Einen großartigeren Festival-Ausklang kann man sich nicht wünschen: Mit Faber steht beim STIMMEN-Finale nicht nur einer der angesagtesten Singer-Songwriter auf der Bühne, der Schweizer bringt auch sein neues Album mit, das passenderweise den Titel „Addio“ trägt. 

    Mit diesem hat er sich losgesagt von messbar gemachter Kunst, von Musik, die nicht mehr nur für sich selbst stehen darf. Stattdessen hat Faber Songs geschrieben, die nicht funktionieren müssen, es abertrotzdem tun. Und sie haben es auch live in sich: Fabers Auftritte, bei denen er erstmals von einer erweiterten Band begleitet wird, sind mitreißend, elegant, unverkopft anspruchsvoll und mithin das Beste, was man in deutscher Sprache (und nicht nur das, Faber singt bisweilen auch auf Italienisch, Französisch oder Schweizerdeutsch) live erleben kann. 

    Und übrigens kommt durch Fabers Auftritt auch Familien-Flair ins diesjährige STIMMEN-Line-Up, haben wir doch seinen Vater, Pippo Pollina, gut drei Wochen vorher bei uns zu Gast.